Das Prinzip dieser Schaltung beruht im Wesentlichen auf der digitalen Ampel, oder genauer gesagt, der Dekodierung von Signalen. Um sechs mögliche Würfelbilder zu erhalten, benötigt man natürlich auch 6 Zustände. Als Zähler wird der IC CD4017 verwendet, der bei 6 resettet wird.
Als Taktgenerator wird der Universal-Taktgeber verwendet, nur - damit die Würfelzahl nicht beeinflusst werden kann - mit rasender Geschwindigkeit. Die erreicht man, indem die zwei Kondensatoren C1 und C2 den Wert 100nF erhalten und die Widerstände R1 und R2/R3 mit jeweils 10K ersetzt werden. Die Stromzufuhr zum Taktgenerator wird mit einem Taster verbunden, sodass der Zähler nur dann ein Taktsignal erhählt, wenn der Taster geschlossen ist. Wenn der Taster losgelassen wird - das heißt die Stromzufuhr unterbrochen wurde - bleibt der Zähler an der aktuellen Stelle stehen und so entsteht die Pseudo-Zufallszahl.
Die Ausgabe des Würfelergebnisses soll auch ganz klassisch im Würfelbild erfolgen, und deshalb sollen LEDs dafür verwendet werden. Die LEDs tragen die folgenden Bezeichnungen:

Dadurch ergibt sich die folgende Tabelle:
| Zustand | Würfel-LEDs | ||||||
| A | B | C | D | E | F | G | |
| 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| 2 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 3 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 4 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| 5 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| 6 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 |
Der Dekoder ist (wie bei der digitalen Ampel) schematisch wiefolgt aufgebaut:

Für die LED D sieht der Dekoder zum Beispiel folgendermaßen aus:

Hier ein Bild der fertigen Schaltung im Ruhezustand und im Betrieb:



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