Diese Uhr ist eine hinsichtlich Platzbedarf und Bauteilaufwand verbesserte Version der Digitaluhr I. Denn in diesem Falle wird - wie beim Digitalzähler I - als Zähler der IC CD4026 verwendet, dessen Ausgänge das 7-Segment-Muster ausgeben.
Das bedeutet natürlich, dass es Probleme mit dem Resetten gibt, da die einzelnen Zahlwerte ja nur noch in 7-Segment-kodierter Form vorliegen. Doch auch mit diesen kodierten Signalen ist es möglich, bei 60 bzw. bei 24 zu resetten; hier der Schaltplan für die Sekunden/Minuten:

Hier finden Sie den Schaltplan in höherer Auflösung.
Das funktioniert, da bei der dargestellten Ziffer 60 zum ersten Mal die Segmente e, f und g (bei den Zehnern) an sind. Bei den Stunden hingegen ist es schon komplizierter, da die hier zum Resetten Einer und Zehner kombiniert werden müssen:

Hier finden Sie den Schaltplan in höherer Auflösung.
Das funktioniert korrekt, da bei der dargestellten Ziffer 24 zum ersten Mal die Segmente f und g (bei den Einern) und das Segment g (bei den Zehnern) an sind.
Zum Stellen wird die gleiche Schaltung wie bei der Digitaluhr I verwendet:

Diese Schaltung benötigt dicht aufgebaut ungefähr die Hälfte weniger an Platz als die Digitaluhr I, obwohl sie genau den gleichen Funktionsumfang bietet:


Doch die Kompaktheit hat ihren Preis - auf der Rückseite der Platine ist es alles andere als übersichtlich:

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